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Pfingstmontag: Gelungenes Fest am Blasius!

„Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort.“

Pastor Michael Danne begrüßte zu Beginn der Feierlichkeiten am Pfingstmontag alle Teilnehmenden sehr herzlich und dankte zunächst jenen fleißigen Menschen, die aus den verschiedenen Gemeinden zu diesem gemeinsamen Fest beitragen. Küster, Messdienerinnen und Musiker, Lektoren, Kommunionhelfer und nicht zuletzt auch die Kirchenvorsteher hatten dafür gesorgt, dass mitten in der Natur dieser Gottesdienst gefeiert werden kann. Die Jugendfeuerwehren aus Siedlinghausen und Niedersfeld hatten für Sitzgelegenheiten gesorgt und bewirteten im Anschluss an die Heilige Messe mit Kaffee, Kuchen, Bratwurst und Kaltgetränken die zahlreichen Besucher.

In seiner Ansprache ging Pastor Danne darauf ein, wie denn der Heilige Geist spürbar und sichtbar werde. Pfingsten, der Geburtstag der Kirche, sei ein Fest mit hohem Erklärungsaufwand. Denn wo nichts zu sehen sei, falle einem der Glaube an etwas oft schwer.

Während die Geburt Jesu zu Weihnachten und auch das Leiden, das Sterben und die Auferstehung zu Ostern anhand von Erzählungen und Darstellungen, z.B. durch Krippen, gut darstellbar ist, nimmt das Pfingstfest, was im deutschsprachigen Raum ebenfalls an zwei Tagen gefeiert wird, eine besondere Stellung ein.

Pastor Danne verglich es mit einem Heißluftballon. Dieser entfalte seine Wirkung, seine Größe und vor allem seine Flugkraft nur durch die heiße Luft, die im Ballon gesammelt werde und für Auftrieb sorge. Diese heiße Luft mache die Funktion des Heißluftballons sichtbar. Auch müsse man den Ballast abwerfen, damit es gelinge und damit man an Höhe gewinne. Und er machte einen weiteren Vergleich und sprach von einem Navigationsgerät, welches dem Suchenden den Weg weise, wenn man die wesentlichen Informationen eingebe, die Anweisungen befolge und das Ziel im Auge behielte.

So zog er den Vergleich zum Glauben und zu Pfingsten, an dem uns der Heiliger Geist geschenkt worden sei.

In der Apostelgeschichte schreibt Lukas:

Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war,
waren alle zusammen am selben Ort.

Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt
und begannen, in anderen Sprachen zu reden,
wie es der Geist ihnen eingab.

Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören:
Parther, Meder und Elamíter,
Bewohner von Mesopotámien, Judäa und Kappadókien,
von Pontus und der Provinz Asien,
von Phrýgien und Pamphýlien,
von Ägypten und dem Gebiet Líbyens nach Kyréne hin,
auch die Römer, die sich hier aufhalten,
Juden und Proselýten,
Kreter und Áraber –
wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

Pastor Danne verglich die gemeinsame Feier auf dem Blasius mit der Lesung aus der Apostelgeschichte. So seien am zweiten Pfingstfeiertag ebenfalls viele Menschen aus den unterschiedlichen Himmelsrichtungen und aus den unterschiedlichen Dörfern zusammengekommen, um dem Glauben zu leben und miteinander zu feiern.

Auch viele Kinder, vor allem jene, die in den vergangenen Wochen zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen haben, nahmen an der Feier teil. Gemeindereferentin Regina Swoboda hatte zum Abschluss der Kommunionvor- und nachbereitung noch ein Abschiedsgeschenk für jedes Kind.

Im Anschluss an die Heilige Messe wurde noch viel geredet, gemeinsam gegessen und getrunken. Es bestand große Einigkeit darüber, dass dieses Veranstaltung ein Höhepunkt des gemeinsamen pastoralen Lebens ist. Das spiegelte sich auch darin wider, dass Gläubige aus dem gesamten Pastoralverbund Winterberg den Weg zum Blasius fanden. Die SGV Abteilung Niedersfeld begab sich bereits am Morgen auf die Wanderung, viele kamen mit dem Fahrrad und auch Fahrgemeinschaften hatten den Blasius zum Ziel.

Am Nachmittag pilgerten dann alle wieder zurück in ihre Gemeinden.


Die Pfingstmesse am Bildstock des Hl. Blasius, im „Ländereck“ zwischen Siedinghausen, Silbach und Niedersfeld geht auf eine Initiative der kfd-Gruppen in Siedlinghausen und Niedersfeld zurück. Seit nunmehr 25 Jahren gibt es diese Tradition. Seinerzeit ein Initiative im Rahmen der Gründung des neuen Pastoralverbunds Winterberg-Nord mit den Gemeinden aus Hildfeld und Grönebach, Niedersfeld, Silbach und Siedlinghausen mit Altenfeld.

Der Pastoralverbund Winterberg-Nord vereinte die Gemeinden im Jahr 2001. Im Jahr 2014 wurden dann die Pastoralverbünde Winterberg Nord und Süd zum Pastoralverbund Winterberg zusammengeschlossen. Dieser umfasst bis heute die Kirchengemeinden im Stadtgebiet Winterberg. Und im Jahr 2027 wird der Bistumsprozess in die nächste Phase eintreten, denn ab 2028 sollen dann die Pastoralverbünde Winterberg, Medebach-Hallenberg sowie Bigge-Olsberg zu einer großen Pfarrei zusammengeführt werden.


 

 

 

 

 

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